Welche Vase passt zu welchen Blumen?
Grosse Stielblumen, üppige Sträusse oder einzelne Blüten brauchen jeweils eine andere Vase, damit sie zur Geltung kommen. Bei der Vielfalt an Formen, Grössen und Materialien fällt die Entscheidung oft schwer.
Diese Übersicht zeigt dir, welche Vasenform zu welchen Blumen passt und welches Material zu welchem Raum. So findest du die Vase, an der du lange Freude hast.
Die fünf Vasenformen
1. Bodenvasen

Bodenvasen eignen sich hervorragend für einzelne Blumen mit langen Stielen wie Sonnenblumen, Amaryllis oder Lilien. Ihre Höhe schützt die Blumen vor dem Umknicken und macht sie zu echten Eyecatchern. Im Eingangsbereich oder in einer unbenutzten Ecke sorgen sie auch ohne Blumen für Begeisterung.
2. Motivvasen

Motivvasen sind ausdrucksstarke Designobjekte mit plastischer Formgebung. Ob Keramikvasen in Fruchtoptik wie Zitronen oder Tomaten, Modelle in Gemüseoptik oder charaktervolle Frauenkopfvasen: Sie verbinden Funktion und Skulptur auf besondere Weise.
Durch ihre dreidimensionale Gestaltung wirken Motivvasen auch ohne Blumen als dekorativer Blickfang. Mit frischen Blumen oder Trockenarrangements kombiniert, entstehen individuelle Kompositionen mit lebendiger Ausstrahlung.
3. Flaschenvasen

Die schmale Öffnung der Flaschenvasen stützt langstielige Blumen wie Lilien, Rosen oder Nelken optimal. Besonders eindrucksvoll wirken Flaschenvasen in Gruppen unterschiedlicher Höhe, wodurch jede Blume kreativ in Szene gesetzt wird.
4. Zylindervasen

Mittelhohe, geradlinige Zylindervasen sind ideal für locker arrangierte Schnittblumen. Ihre Form ermöglicht es den Blumen, natürlich in verschiedene Richtungen zu fallen, während sie dennoch den nötigen Halt finden.
5. Kugelvasen

Die schlichte Kugelvase mit bauchiger Form ist ideal für prachtvolle Blumenarrangements, üppige Blütenköpfe und Einzelblumen. Sie bietet optimalen Halt und rückt die natürliche Schönheit der Blumen ins Zentrum.
Welches Material passt zu welchem Raum?
Die Form entscheidet, wie die Blumen stehen. Das Material entscheidet, wie die Vase wirkt.
Glas
Glasvasen wirken leicht und zurückhaltend. Sie zeigen die Stiele mit, was bei Tulpen, Ranunkeln und Zweigen zum Bild gehört. Farbiges Glas bringt Tiefe, klares Glas verschwindet fast. Für den Esstisch und helle Räume, in denen die Blumen im Vordergrund stehen sollen.
Keramik
Keramikvasen sind undurchsichtig und haben Gewicht. Sie stehen sicher, auch wenn der Strauss schwer wird, und sie funktionieren als Objekt für sich. Glasierte Oberflächen setzen Farbakzente, matte wirken ruhig. Für Sideboards, Regale und überall dort, wo die Vase selbst etwas sagen soll.
Steingut und Beton
Steingut und Beton bringen eine raue, natürliche Oberfläche mit. Sie passen zu Trockenblumen, Gräsern und Zweigen ebenso wie zu einem Arrangement ganz ohne Inhalt. Ihre Zurückhaltung macht sie zum guten Partner für auffällige Blumen.
Drei Tipps aus der Praxis
Höhe und Strauss im Verhältnis. Als Faustregel sollte der Strauss etwa anderthalb Mal so hoch sein wie die Vase. Ragen die Blumen zu weit heraus, kippt das Bild.
Gruppen statt Einzelstücke. Drei Vasen in unterschiedlicher Höhe wirken stärker als eine grosse. Das gilt besonders für Flaschenvasen mit je einer Blume.
Die Öffnung bestimmt die Menge. Eine schmale Öffnung hält wenige Stiele aufrecht, eine weite braucht Fülle, sonst fallen die Blumen auseinander.
Alle Modelle findest du in unserer Vasen-Kollektion.